Hausmittel gegen Sonnenbrand
Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit
Ein Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut durch UV-Strahlung. Hausmittel lindern die Beschwerden, rückgängig machen können sie den Schaden nicht.
Was bei einem Sonnenbrand passiert
UV-Strahlung schädigt die Zellen der Oberhaut. Der Körper reagiert mit einer Entzündung: Die Haut wird rot, warm, spannt und schmerzt, meist einige Stunden nach dem Sonnenbad. Schwere Fälle bilden Blasen. Jeder Sonnenbrand erhöht langfristig das Hautkrebsrisiko – deshalb ist Vorbeugen wichtiger als jede Behandlung.
Sofort: raus aus der Sonne und kühlen
- Sonne konsequent meiden, bis die Haut abgeheilt ist.
- Mit feuchten, kühlen (nicht eiskalten) Tüchern oder einer lauwarmen Dusche kühlen.
- Kühlakkus nie direkt auf die Haut legen, sondern in ein Tuch wickeln.
- Viel trinken – Hitze und Entzündung kosten Flüssigkeit.
Sanfte Pflege
Leichte, feuchtigkeitsspendende Lotionen oder Gele ohne Duftstoffe beruhigen die Haut. Aloe-vera-Gel wird von vielen als angenehm kühlend empfunden. Fettige Cremes und Öle sind dagegen ungeeignet, weil sie die Wärme in der Haut halten.
Klassiker mit Einschränkung
Quark oder Joghurt kühlen angenehm und sind ein verbreitetes Hausmittel. Sie sollten aber nur auf intakte Haut, nicht auf offene Stellen oder Blasen, und nach dem Antrocknen gründlich abgewaschen werden. Von Butter, Mehl, Zahnpasta oder Essig raten Hautärzte ab.
Vorbeugen ist der beste Schutz
Mittagssonne meiden, Schatten suchen, Kleidung und Hut tragen, Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor großzügig auftragen und nach dem Baden erneuern. Der tägliche UV-Index hilft einzuschätzen, wie stark die Strahlung gerade ist. Auch ein gut versorgter Körper profitiert – mehr dazu im Beitrag Immunsystem stärken.