Immunsystem stärken: was wirklich zählt

Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit

Ein „Immun-Booster“ aus der Dose klingt verlockend. Tatsächlich lässt sich die Abwehr vor allem über unspektakuläre Gewohnheiten unterstützen.

Kein Schalter, sondern ein System

Das Immunsystem besteht aus vielen Zelltypen, Botenstoffen und Organen, die fein aufeinander abgestimmt sind. Eine überschießende Reaktion wäre nicht wünschenswert – sie zeigt sich etwa bei Allergien. Ziel ist also nicht, die Abwehr „hochzudrehen“, sondern ihr gute Arbeitsbedingungen zu verschaffen.

Die großen Stellschrauben

Nahrungsergänzungsmittel

Bei ausgewogener Ernährung brauchen gesunde Menschen in der Regel keine Zusatzpräparate. Eine Ausnahme kann Vitamin D sein, da es vor allem in der Haut unter Sonnenlicht gebildet wird und im Winter häufiger knapp ist. Ob ein Mangel vorliegt, lässt sich ärztlich klären – auf eigene Faust hochdosiert einzunehmen, ist nicht sinnvoll.

Impfungen als Training

Impfungen zeigen dem Immunsystem einen Erreger oder Teile davon, ohne dass man die Krankheit durchmachen muss. Welche Impfungen empfohlen sind, legt in Deutschland die Ständige Impfkommission fest; die Hausarztpraxis prüft den Impfpass gern mit.

Und die Hausmittel?

Heißer Tee, Hühnersuppe und Ruhe tun bei einer Erkältung gut, weil sie wärmen, Flüssigkeit liefern und den Körper entlasten. Heilen können sie einen Infekt nicht, aber sie machen ihn erträglicher. Wie es um den beliebten grünen Tee steht, lesen Sie im eigenen Beitrag.